Warum schwimmt Eis auf dem Wasser?

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Wir brauchen:

  • Joghurtbecher, Frischhaltefolie, ev. Gummiringerl
  • Wasser
  • eine frostige Nacht (notfalls Gefrierfach)


So geh's:

Füllt den Joghurtbecher bis zum Rand mit Wasser und spannt die Frischhaltefolie so darüber, dass keine Luft mehr im Becher ist. Drückt die  Folie am Becherrand fest oder befestigt sie mit dem Gummiringerl. Dann stellt das Ganze am besten über Nacht hinaus in die Kälte oder in ein Gefrierfach. Seht am nächsten Morgen nach. Löst nun das Eis heraus und legt es in eine Schüssel mit Wasser.

Beobachtet! Was passiert?
Am nächsten Morgen ist die Folie nach oben auf einem Eisgupf gewölbt.
Legt man den Eisklotz ins Wasser, so schwimmt er; ein kleiner Teil schaut aus dem Wasser heraus, der größte Teil ist unter Wasser.

Warum?
Eis braucht mehr Platz als die Menge Wasser aus der es entstanden ist. Die Eisteilchen sind also weniger dicht zusammengepackt und Eis hat daher eine geringere Dichte als Wasser. Darum ist Eis leichter und schwimmt auf dem Wasser.

Was bedeutet das?
Eisberge oder Eisschollen schwimmen immer auf dem Wasser. Meist schaut aber nur ein Teil des Berges (die sprichwörtliche Spitze des Eisbergs) aus dem Wasser. Der größere Teil ist unter dem Wasser und daher sehr gefährlich für Schiffe.
Bevor Wasser gefriert nimmt es bei 4° C Wasser den kleinsten Raum ein, es hat also dann die größte Dichte (die Wasserteilchen sind am dichtesten gepackt). Daher ist Wasser bei dieser Temperatur am schwersten. In einem Teich sinkt es nun ganz nach unten und bleibt hier ungefroren liegen. Das ist sehr wichtig für die Fische und Wassertiere, die in einem Teich überwintern.

Antwort (Forschungsergebnis)
Eis braucht mehr Platz als Wasser, daher ist es leichter und schwimmt auf dem Wasser.