MOVING IN(to) NATURE - experimentelle Naturwerkstatt der önj Kasten
Unter dem Motto MOVING in (to) NATURE organisierte die önj Kasten ein Jugendlager.
Es wurde als experimentelle Naturwerkstatt durchgeführt. Stattgefunden hat es am önj-Erlebnishof Unterkagerer in Auberg im Rhamen der 14. unterkagerer sunnseitn. Die Gruppe war kleiner aber dafür umso feiner!
Organisiert wurde das Lager von Anne Maringer und Robin Eggerstorfer. Das Konzept und die Idee stammt von Helmut Eder (siehe Anhang homepage). Mitgewirkt haben: Karl Fidler (moving music), Gottfried Derndorfer (moving arts), Wolfgang Marker/NATURCOOLTOUR (moving limits).
Die Themenbereiche waren:
- moving in(to) nature
- moving musics
- moving arts und
- moving limits.
Am 1.Tag, nachdem alles verstaut war, starteten wir nach Kennen Lernspielen in den Wald, um diesen zu begreifen und Bewegung in der Natur aufzuspüren.
Bei moving musics wurde der Musiker Karl Fidler eingeladen. Schon beim Austeilen von Musikinstrumenten gelang es Karl die Kinder zu begeistern. Die Klangreise mit einem großen Ozeandampfer zu den verschiedenen Kontinenten konnte losgehen. Gemeinsam besuchten wir Afrika, Süd- und Nordamerika und Asien. Als wir wieder in Europa waren, durften alle das Alphorn ausprobieren um danach endgültig wieder nach Österreich zurückzukehren.
Für das Nachmittagsprogramm mussten die Kinder zuerst im Wald nach passenden Holzteilen und Ästen suchen. Sobald diese auch der Wiese gesammelt waren, wurde los gehämmert und mit Schnüren zusammengebunden. Als nun die Grundstruktur fertig war begannen die Feinarbeiten: das Bemalen und das Verzieren. Doch der schwierigste Teil stand uns noch bevor; nämlich der Transport zum Ort wo die Skulpturen aufgestellt werden sollten. Doch diese Aufgabe meisterten wir ebenfalls mit Bravour.
Beim Abendlagerfeuer wurden unsere Lasten symbolisch mit einer Feuerfigur verbrannt und mit Trommel begleitet. Der Höhepunkt des Abends war die Fackelwanderung durch den Wald zum benachbarten Bauernhaus. Gruselgeschichten inklusive! Zu Hause angekommen, durfte natürlich auch das Spiel Werwolf nicht fehlen, da es sowieso schon zu einem abendlichen Fixpunkt geworden ist. Am Samstag wanderten wir gemütlich zur Teufelmühle. Auf den Weg dorthin fanden wir in reichlicher Anzahl das heimische sowohl auch das chinesische Springkraut, dessen Samen die Kinder genüsslich verzehrten. Geschmacklich erinnern diese ein bisschen an Pinienkerne. Nach einen überaus üppigen Mahl begann es heftig zu regnen, doch wir hatten vorgesorgt und wurden vom Auto abgeholt. Nach ein paar Runden Werwolf waren wir wieder bereit für moving limits - Grenzerfahrungen.
Die beiden Kletterprofis Wolfgang und Christian hatten ein paar Aufgaben für uns vorbereitet. Seilrutsche, Baumklettern und zum Abschluss durften wir uns in einem alten Steinbruch abseilen.
Am Sonntag hatten wir noch einen angenehmen Tag in der Mühlkreisbahn, vor allem singend und spielend. Da wir uns leider ein bisschen verschlafen hatten, wurde in Urfahr ein Bäcker aufgesucht und wir konnten uns wieder gestärkt an die Rückreise machen. Das Lager fand einen gemütlichen Ausklang bei der 14. unterkagerer sunnseitn. Dort durften die Kinder auch Statements abgegeben. Und wer weiß vielleicht gibt es ja das Lager nächsten Jahr wieder ein Lager.
(Bericht: KIDS der Naturwerkstätte unter Mitwirkung von Robin Eggerstorfer, önj Kasten)











