Nationalpark Kalkalpen

Am 11. 10. 2003 erkundete die önj – St. Georgen mit insgesamt  31 Teilnehmern den NATIONALPARK KALKALPEN.

 Nach regnerischen Tagen hatten wir auch mit dem Wetter Glück und so erreichten wir über Molln und den Bodinggraben den Parkplatz Scheiblingau, von dem aus wir zu Hüttenwirtin Anneliese auf die EBENFORSTALM wanderten.

 

Insgesamt 600 Höhenmeter standen vor uns durch eindrucksvolle Buchenwälder und weiter oben auch riesige, beeindruckende Baumriesen, die ihre Äste weit ausladend bis zum Boden streckten.

 

Die interessanten Wuchsformen verleiteten uns dazu, etwas genauer hinzuschauen und diese auch zu interpretieren. So erkannten wir „gute Freunde, Ehepaare und Familien mit Kindern“, die meist eng aneinander geschmiegt vor uns standen. Sie dienten uns sogar als Beispiele für gutes Zusammenleben, indem sie sich am Boden und an der Basis fest umschlossen und berührten, weiter oben jedoch jedem seinen notwendigen Freiraum ließen.

 

Daneben tauchten natürlich viele interessante Fragenstellungen über Pilze, Frösche, Moose, Flechten, Farne und natürlich auch Gesteine auf.

 

Die jungen Naturschützer der Österreichischen Naturschutzjugend - önj St.Georgen/A. wurden natürlich auch über Anfänge und die bewundernswerten Leistungen der Naturschützer im Reichraminger Hintergebirge ebenso aufgeklärt wie über den Wert und die Bedeutung des Nationalparks heute. Die jungen Menschen sollten wissen, dass praktisch im Vorfeld jedes Nationalparks und auch von Naturschutzgebieten immer mutige und engagierte Naturschützer am Werk sind.

 

Auf der EBENFORSTALM machten wir Rast und wurden bestens und freundlich bewirtet. Auf dem Weg zum Trämpl machten wir eine erste Begegnung mit dem Winter – erster Schnee.

 

Gestärkt und voller Mut ging`s zurück, wobei wir uns bei der Heimfahrt noch das einzigartige Naturjuwel „Rinnende Mauer“ anschauten. Dort tropft auf einer Länge von 50 Metern Wasser aus unzähligen Öffnungen zu Boden. Eine wunderschöne Quellflur zieht sich wie ein Teppich über den steinernen Untergrund. Wenige Meter daneben fließt die smaragdgrüne Steyr, einer der reinsten Flüsse Österreichs vorbei.