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Puchheimer Au
Vorbereitung der Exkursion durch die Puchheimer Au
Ich will alles - und das sofort: Und wenn's das letzte Stück unberührte Natur ist!
Diesem Denkgefüge gab die Stadtgemeinde Attnang-Puchheim eine klare Absage. In einem jahrelangen ökologischen Dialog zwischen Stadtgemeinde, Firma Spitz ("Der Fruchtsaftmacher"), Forstbehörde, Jägerschaft, Fischereiverband und Naturschutzjugend wurde ein Schlüsselraum für ökologische Stadtentwicklung gesichert - das Landschaftsschutzgebiet Puchheimer Au.
Dieser Schutz gewährleistet die nachhaltige Entwicklung dieses 30 Hektar großen Hartholzaugebietes samt Schlossteichanlagen in seiner artenreichen Struktur und jahreszeitlichen Dynamik. Für den Stadtbewohner bleibt der "Au-Dschungel vor der der Haustür" als Naherholungsgebiet greifbar. Für den "Outdoor-Pädagogen" tut sich weiterhin ein "Garten der Sinne" auf. Und für Umweltaktivisten ist dieses ökologische Ausstrahlungsgebiet ein Impulsprojekt für "sustainable development" im Sinne der ökologischen Vernetzung der sozialen Gerechtigkeit und der wirtschaftlichen Produktivitäten.
Und wie geht's konkret weiter?
Die önj wird weiterhin im Puchheimer Au-Beirat mitarbeiten und sich für die Sanierung der Teichanlagen einsetzen. Der Drahtzaun wird schrittweise durch einen Zaun aus Holzrundlinien ersetzt. Im Herbst soll bei einer Festveranstaltungen die Bedeutung der Puchheimer Au im Ökoverbundssystem Vöckla-Ager dargestellt werden.
Das önj-Schmetterlingsprojekt wird fortgesetzt: Futterpflanzen der Schmetterlinge sollen untersucht bzw. gefördert werden (Faulbaumaktion 1998).
Die fertiggestellte Studie über frühere Vorkommen der Fischotter im Bezirk Vöcklabruck und die Eignung heutiger Biotope zur Wiedereinbürgerung wird diskutiert. Projektpartner werden gesucht.
Die bunte önj-Broschüre "Landschaftsschutzgebiet Puchheimer Au" erschien im Mai 1999. Darin werden Kulturgeschichte, Vegetation, Weichtiere, Amphibien, Vögel und Schmetterlinge des Puchheimer Auwaldes dokumentiert.
Am 17. Dezember 1984 wurde die Schlossbuche der Schlosshofes Puchheim zum Naturdenkmal erhoben. Seither bemühten sich zahlreiche Aktivisten um den Schutz der Puchheimer Au. Die 15-jährige Arbeit findet ihren Höhepunkt in der Verordnung der oö. Landesregierung zum Schutz der Puchheimer Au.
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Moorschmiede - Gerlhamer Moor<//b>
Schmiede verbindet Natur mit Kultur
SEEWALCHEN. 300 Jahre lang wurde in Gerlham geschmiedet. Anfang des Jahres 1997 starb der "Schmied z'Gerlham". Schüler des Bundesgymnasiums Vöcklabruck setzten sich nun gemeinsam mit der Naturschutzjugend (önj) für die Erhaltung von Esse, Amboß und Werkzeug ein. "Das Kulturgut soll erhalten bleiben"; betont Mag. Herbert Weißenbacher. "Wir machen Nägel mit Köpf(en)" meinen seine Schüler.
1988 wurde das zwölf Hektar große Gerlhamer Moor in der Gemeinde Seewalchen am Attersee durch die Aktion "Schüler retten Naturlandschaften" von der önj gekauft. Zahlreiche Forschungs- und Pflegearbeiten (Pollenanalyse, Altersbestimmung mit C-14 Methode, Vegetationskartierung, orthologische Beobachtungen, Erforschung der Molluscenfauna) wurden seither durchgeführt. Besonders beliebt wurde das Gerlhamer Moor in letzter Zeit als Umweltlernort für Projektwochen. Ein traditionsreiches, gemütliches Lernzentrum fehlte aber bisher.
Die Moor-Schmiede soll daher Umweltlernort der besonderen Art werden: Sie soll Naturerbe und Kulturerbe auf engstem Raum verbinden. die Moor-Schmiede lädt zur Bearbeitung ländlicher Arbeitskultur und ökologisch nachhaltiger Landschaftsnutzung ein.
Die besondere Rarität von Gerlham sind die verschiedenen Wiesentypen, Moorflächen, Torfstichwälder, Streuobstwiese und echte bäuerliche Kultur auf engstem Raum. Alles findet man in nächster Nähe von Industrie- und Fremdenverkehrszentren. Im Herbst 1997 wurde ein Informationspavilon geschaffen.
| Die Broschüre "Naturschutzgebiet Gerlhamer Moor" ist bei der Naturschutzjugend BG-Völklabruck erhältlich. Die önj Vöcklabruck veranstaltet auch Moorführungen und Workshops "Nägel mit Köpf" in der Moorschmiede. Wer "Lust aufs Schmieden" hat, ruft einfach 07672-23615 (BG Vöcklabruck) |
Umwelttag am Bundesgymnasium Vöcklabruck
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Herr BARTEL Gerhard (07676/7347) | "Rex kommt!" |
ÖNJ und 6.B Klasse am BG Vöcklabruck
download des 13-seitigen Berichtes
| Schutz eines Eibenwaldes vor Rehverbiss durch Umzäunung |
| Nutzungsgeschichte der Eibe |
| Die Eibe in der Mythologie |
| Die Bedeutung der Eibe in der Medizin |
| Die Eibe in der Literatur Mag. Herbert Weissenbacher |










