Arbeitseinsatz bei den Teichen in Aierzelten
Mitte Juni hatten einige önj-ler die Radfahrprüfung erfolgreich abgelegt. Deshalb fuhren wir am Samstag, 20.06.2009, erstmals mit dem Fahrrad aus. Mit Hanna, Julian und Moritz konnten wir wieder drei neue önj-ler in unserer Gruppe begrüßen.
Unser heutiges Thema war den Einwanderern aus dem Pflanzenreich (Neophyten), im Besonderen dem Drüsigen Springkraut, gewidmet. Die stattliche Pflanze wird bis zu 2,50 m hoch und wurde erstmals 1839 vom Himalaja nach England eingeführt. In den letzten Jahren hat sich das Drüsige Springkraut invasionsartig ausgebreitet, und verdrängt die heimische Flora. Die einjährige Pflanze produziert bis zu 2000 Samen, die bis zu 7 m weit aus der Frucht herausgeschleudert werden.
Die önj-Vöcklamarkt machte es sich zur Aufgabe, diese Pflanze von den Teichen in Aierzelten, zu entfernen. Da die große Pflanze nur einen etwa handgroßen Wurzelballen hat, ist sie sehr einfach mit der Hand auszureißen. Mit großem Eifer waren die önj-ler bei der Arbeit, und im Nu hatten wir einige große Müllsäcke gefüllt.
Anschließend besichtigten wir die Teiche. Die Teiche werden in erster Linie als Fischteiche verwendet. Diverse Fischarten wie Zander, Saibling, Rotaugen, Hecht, Karpfen, Amurkarpfen, Stör,… werden hier gehalten. Die Teiche sind ein Paradies für viele Libellenarten, Amphibien und Ringelnattern. Wir konnten einige Teichhühner und einen vorüberfliegenden Graureiher beobachten. An den Uferzonen wuchs Rohrkolben, Wasserschwertlilie, Schilf und der giftige Bittersüße Nachtschatten.
Bei den Pächtern der Teiche, Herrn Helmut und Max Kühberger möchten wir uns für die anschließende Jause (Knackergrillen, Muffins und Kuchen) sowie die freundliche Aufnahme recht herzlich bedanken.
Leider fällt ein Teil der Teiche in den nächsten Monaten dem Straßenbau der ÖBB zum Opfer.












































