Sommerlager 2011 in der Spechtenschmiede
Die ÖNJ Waldzell veranstaltete ihr heuriges Sommerlager in der Spechtenschmiede in Koppl bei Salzburg. Die Teilnehmer haben die Vorkommnisse auf diesem Lager in Form von Gstanzln zusammengefasst, die ich gleich zu Beginn wiedergeben möchte.
Låga G`stanzln:
Am ersten Tåg homma an Goasberg bestiegn,
wir woitn net faul in da Hittn rum liegn.
De Schlåmmschlåcht, de håmma am Montåg scho gmåcht,
von dort weg då woa ma mitn Burgstaller z´kråcht.
Am Dienståg, då woa ma den gånzn Tog bådn,
auf d´Nåcht håmma de Knacker am Stecka uns brådn.
A Dirndl und a Bua, de san davo gschwumma,
de hod si da Burgstaller am Obnd vorgnumma.
Am Fuschlsee woama, do hots donnert und blitzt,
drum samma mitn nächstn Bus sofort hoam gflitzt.
Am Mittwoch, do homma Volleyboi gspüt,
am Obnd håd uns da Streif Wiaschtl grüt.
Draußn do regnts, in da Hittn geht’s zua,
drum foa ma noch Soizburg ins Haus der Natur.
Bei da Schnitzljogd gemma im Finstan durchn Woid,
zeast homma uns gfiacht, danoch woa uns koid.
In da Nocht do klopfts laud auf oamoi am Fensta,
entweda wir hom wen ausgspeat oda do gibt’s Gspensta.
Fia dreißg leit oa Brausn, då kimmt da jo s´Grausn,
koa Schlissl dazua, håb vom Brausn boid gnua.
Hållåderia, hållåderå... sche woas!
Montag:
Nach der Ankunft am Montag Vormittag wurden gleich die Zelte aufgestellt und die Zimmer bezogen. Dann machten wir uns bereit für die Wanderung auf den Gaisberg. Das Wetter hielt durch und wir konnten einige Frösche, Kröten und Unken auf dem Weg nach oben beobachten. Auf dem Gipfel angekommen genossen wir die herrliche Aussicht auf Salzburg und kehrten kurz ein. Wieder in der Hütte angekommen gabs Köstliches vom Grill. Es wurde gespielt, im Bach gebadet und am Abend kam es noch zu einer Schlammschlacht ...
Dienstag:
Da ein heißer Tag bevorstand, wanderten wir zur Bushaltestelle und fuhren dann nach Fuschl ins Strandbad. Dort wurde den ganzen Nachmittag gebadet und Volleyball gespielt und es wäre ein schöner Nachmittag gewesen, wenn nicht zwei plötzlich vermisst worden wären. Sie schwammen ans andere Ufer und ließen sich dann lange Zeit nicht mehr blicken.
Am Abend zündeten wir ein Lagerfeuer an, Steckerlbrot und Knacker wurden darin zubereitet und es wurde gesungen und gespielt.
Mittwoch:
Nachdem wir lange geschlafen hatten, fuhren wir auch am Mittwoch nach Fuschl ins Strandbad. Mit lauter Volleyballspielen übersahen wir die Zeit und mussten mit einem Bus später fahren. Das war unser Glück, denn als wir im Bus saßen, begann es in Strömen zu regnen. Nach dem Aussteigen war der Regen vorbei und wir kamen trocken nach Hause. Wären wir mit dem Bus vorher gefahren, hätte uns der Regen beim Heimgehen voll erwischt.
Am Abend wurde wieder gegrillt, obwohl es wieder ein bisschen zu regnen begann. Dann wurde Werwolf, Poker und anderes gespielt. Den Zeltbewohnern wurde es in ihren Behausungen zu feucht und windig und sie zogen in die Hütte um.
Donnerstag:
Am Donnerstag war das Wetter nicht mehr so schön - der idealle Tag um ins Haus der Natur zu fahren. Wieder mit dem Postbus fuhren wir bis zum Mirabellplatz und spazierten von dort ins Haus der Natur. Jeder hatte genügend Zeit, sich alles einmal genau anzusehen und die verschiedensten Dinge auszuprobieren. Auf dem Weg zum Bus gingen wir durch den Mirabellgarten und machten einen Abstecher in den Zwergerlgarten. Am Abend gabs dann endlich Spaghetti und nach dem Finsterwerden gabs die schon traditionelle Schnitzeljagd. Rund um die Hütte und im dunklen Wald waren Stationen versteckt, bei denen die verschiedensten Aufgaben zu lösen waren. Erschwert wurde das durch dunkle Gestalten, die durch den Wald schlichen und einige gehörig erschreckten.
Freitag:
Die Woche verging wie im Flug und die Heimreise stand bevor. Es hieß diesmal etwas früher aufzustehen, denn die Hütte musste sauber geputzt werden. Vor der Abreise gab es noch die Siegerehrung für die Schnitzeljagd. Die ersten drei Gruppen sind in der richtigen Reihenfolge auf den Bildern zu sehen. Zum Schluss noch ein Gruppenfoto und ab gings nach Hause.
Alle waren sich einig: Es war wieder eine sehr schöne Woche.
Dafür bedanken wir uns bei unseren Betreuern Margit, Diana, Franziska, Fritz und Burghard sehr herzlich.












































































































































































