Was heißt hier "önj"

Die mit diesem Sinnbild des Schmetterlings verzierte Abkürzung "önj" ist das Symbol der Österreichischen Naturschutzjugend. Das Hauptanliegen der bereits 1952 gegründeten Jugendorganisation ist das bewusste Hinführen junger Menschen zu einem fundierten Naturverständnis.

Mehrere tausend Mitglieder im Alter von 4 bis 25 Jahren gehören der konfessions- und parteiungebundenen Jugendorganisation in ganz Österreich an.


Aktive Freizeit - in der Natur

Die Gruppenaktivitäten der önj beherrscht natürlich der Natur- und Umweltschutzgedanke. Natur entdecken - erleben - fühlen - beobachten - lieben lernen - verstehen - erforschen - nur so können Kinder und Jugendliche zum aktiven Einsatz für bedrohte Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräumen begeistert werden.

In diesem Zusammenhang wollen wir ganz besonders auf den Ankauf und die Betreuung bedrohter Lebensräume durch die önj hinweisen. So konnte die Österreichische Naturschutzjugend speziell durch die Aktion "Schüler retten Naturlandschaften" und die finanzielle Unterstützung der Naturschutzabteilungen in den letzten 15 Jahren nicht weniger als 1 Million m² bedrohte Naturlandschaften (hauptsächlich Feuchtwiesen, Augebiete, Moore) ankaufen und für immer retten.

Gemeinsame önj-Aktionen, Projekte sowie Lager und Fahrten würzen das Gruppenleben und fördern auch den Gemeinschaftsgeist.

Unter dem Link "PROJEKTE" und "GRUPPEN" können Sie mehr über die vielfältigen Aktivitäten einzelner önj-Gruppen in ganz Österreich erfahren. Sie sollen informieren, begeistern und zum Nachahmen anregen.


Mit der önj die Natur erleben

Seit eh und je bieten gerade Wanderungen, Lager und Fahrten den Jugendlichen nahezu ideale Möglichkeiten, Natur hautnah zu erleben und zu begreifen.

Seit über 40 Jahren bildet dieses Natur-Erleben und das Gemeinschaftserlebnis in der Gruppe einen wichtigen Schwerpunkt unserer außerschulischen Jugendarbeit.

Die Arbeit der Österreichischen Naturschutzjugend - önj - basiert auf den drei "H" - damit meinen wir das Arbeiten mit Hirn, Herz und Hand!

Erst durch den direkten Kontakt kann ich etwas wirklich be-greifen. Ich lerne etwas kennen, baue dazu eine Beziehung auf. Plötzlich wird eine Gstättn, ein schlammiger Weg, das Bachufer oder ein Graben mit den Dotterblumen, ein Waldrand usw., wertvoll und interessant.

Ich baue eine positive Beziehung dazu auf. Und das, was ich gut kenne, was ich schätze und liebe, das bin ich auch bereit zu schützen.